Kristina Schippling is an multiple award-winning filmmaker, author and academic from Berlin.
After successfully completing her studies in German, Philosophy, Education, Psychology and Performing Arts at the MLU Halle-Wittenberg, HBK Braunschweig and UDK Berlin, Kristina Schippling successfully finalised her dissertation at the MLU Halle-Wittenberg with the interdisciplinary topic "Zur Vermittlung von Film im Schulbuch". She also attended two years of Meisner Acting (Method Acting/Directing) courses with Hendrik Martz.
Her first documentary feature film "The Sound of Cologne", which she directed and shot, premiered at the Cologne Film Festival. With another documentary film project about regretting motherhood, she took part in the Documentary Campus e.V. Master School as a film director for one year (2020). Kristina Schippling is not only a director and producer, she has also worked in various professions in feature films. For the documentary film "Can and Me", she conducted additional interviews, did the camera work and provided dramaturgical advice. In the genre feature film "Monster on a Plane", she was one of the co-producers, realised the cinematography and was the first assistant director. For the feature film for children "Mein Lotta-Leben. Alles Tschaka mit Alpaka", she was a film educator and 3rd assistant director. Her own film and theatre projects, including several short films and music videos and the experimental feature film "Ungleich", in which she was one of the five directors, explore the field of tension between film, theatrical staging and improvisation.
Kristina Schippling publishes short stories in anthologies and magazines; her novella "Drei Gesichter" was published by Mitteldeutscher Verlag. This was followed by "Meine Wut ist weiß und rein!", a collection of short texts, and her first novel: "Handbuch der Angewandten Vampirpsychologie Band I", published in 2021 by Exaiphnes Editions. The joint literary thriller "Intoxikation", co-authored with Matthias A. K. Zimmermann, has just been published by Kulturverlag Kadmos. She has also written two philosophical books in dialogue with Harald Seubert (published by Schwabe) and publishes philosophical articles. Kristina Schippling works for various film festivals (BIFF Braunschweig, SoundTrack_Cologne etc.) (Photo: Borkh Photography)
Impressionen aus der Tagung beim Richard-Wagner-Forum. Ich war als Referentin mit meinem Vortrag „Die Rationalisierung in der Musik am Beispiel Richard Wagner“ da und habe auch am Podiumsgespräch teilgenommen. Einen ganz herzlichen Dank an die Gesellschaft für kritische Philosophie, die humanistische Akademie and Prof. Harald Seubert, die diese wundervolle Tagung möglich gemacht haben.
Heute ist unser Buch „Die im Dunkeln sieht man nicht“ im Schwabe Verlag erschienen. Gemeinsam mit meiner Mutter und meinem guten Freund Harald haben wir jahrelang an diesem Buch gearbeitet, dass die DDR-Philosophie im Fokus meiner Heimatstadt Halle/Saale aufarbeitet. Wir zeigen in diesem Buch, dass es eine sehr wichtige philosophische Forschung gab, dass es innerhalb dieser auch Widerstände gegen die Ideologie gab und arbeiten historische Tatsachen auf, die bisher vollkommen unbekannt geblieben sind. Ich danke allen vom ganzen Herzen, insbesondere auch Schwabe, die dieses Buch ermöglicht haben.
Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ erschienen, in der auch ein Beitrag von mir veröffentlicht wurde: „Die Rationalisierung in der Musik am Beispiel Richard Wagner“. Darin gehe ich der Frage nach, wie sich Prozesse der Rationalisierung im Bereich der Musik zeigen lassen und welche Perspektiven sich daraus für eine Auseinandersetzung mit Richard Wagners Musik und Ästhetik ergeben.
In der ORT DER AUGEN sind meine neuesten Texte erschienen: Gedichte und Notate! Ein ganz großes Dankeschön an André Schinkel und Harry Ziethen, dass ich wieder dabei bin!
Unser Psychothriller „Intoxikation“ ist noch einmal neu erschienen als Sammlerausgabe mit Fadenbindung und Brillantdruck! Bestellbar in allen Buchhandlungen und Onlineshops! Als Hardcover und E-Book!
An einem wundervollen Abend zur Lesung des Kiez Poesie Projekts hat Agnes Thi-Mai auf zauberhafte Art meine Gedichte auf der Bühne vorgelesen. Einen ganz herzlichen Dank für die so gelungene und berührende Performance. Und auch einen ganz lieben Dank an die Kiez Poesie an Susann und Jule und an „Kiez Machen“ dafür, dass sie die Dichtkunst im urbanen Raum fördern und möglich machen. Die Gedichte hängen im Schaufenster der Ludwigs-Apotheke, Essener Straße 16 und bei Liedtke – Die Wohnmacher, Oldenburger Straße 11 in Moabit aus.
Es war ein spannendes Symposion des Forschungskreises für Metaphysik zum Thema „Philosophie der Identität“ unter der Leitung von Dr. Martina Scherbel und PD Dr. Leonhard Richter im Schloss Schwanberg am Rödelsee. Auch ich habe meinen Beitrag vorgetragen: „Identität im Spannungsfeld von Macht, Moral und Tiernatur: Nietzsches Bestimmung des Menschlichen anhand der Figuren des Übermenschen, letzten Menschen, Herrenmenschen und Sklavenmenschen“. Mein ganz besonderer Dank gilt Dr. Martina Scherbel für die Einladung.
In der gerade erschienenen Herausgeberschrift „Nulli concedo – homo per se!” ist auch ein Beitrag von mir enthalten: „Der Weg zum Glück. Albert Camus‘ Verständnis im Kontext taoistischer Lehren“. In diesem Band sind Auszüge der zwischen 2019 und 2022 abgehaltenen Jahrestreffen der Akademie für west-östlichen Dialog der Kulturen vereint. Die Themen ergänzen die nach dem plötzlichen Tod Reinhard Knodts erschienene Gedenkschrift aus dem Jahr 2023 und bilden gemeinsam ein vielschichtiges Bücher-Duo. Ich danke im Besonderen der Herausgeberin Prof. Eva Köthen für die Möglichkeit der Publikation.
Es hat mich ganz besonders gefreut, zum dritten Mal bei der Kiez-Poesie dabei sein zu dürfen und in Moabit (mein Berliner Kiez) mit vier meiner neuesten Gedichte auszuhängen. Die Gedichte hängen im Schaufenster der Ludwigs-Apotheke, Essener Straße 16 und bei Liedtke – Die Wohnmacher, Oldenburger Straße 11 in Moabit aus. Ich finde das Konzept und Projekt einfach wundervoll, die lokalen Geschäfte und Cafés mit den Schreibenden der Stadt zu verbinden und gemeinsam Kunst zu kreieren. Danke dafür vor allem an Susann und Jule und an die Kiez-Poesie! Euch allen wünsche ich viel Freude beim sommerlichen Spaziergang durch Moabit und beim Gedichte lesen!
Es bedeutet mir alles, dass ich den Artikel „Im Akt der Trennung“ im Jahrbuch der Perspektiven der Philosophie veröffentlichen durfte. Einen ganz besonderen Dank möchte ich unserer Herausgeberin Frau Dr. Martina Scherbel und meinen Co-Autor Prof. Dr. Harald Seubert aussprechen. Ich komme immer wieder gern ins Schloss Schwanberg zu den wundervollen Tagungen.
Abstract
In „Wahnsinn und Gesellschaft“ stellt sich Michel Foucault die entscheidende Frage, ob im Akt der Trennung des im Machtdiskurs anerkannten Sinns von den anderen unterdrückten Rationalitäten, diese abgewerteten Rationalitäten in ihre frühere Diskursivität wieder zurückgeholt werden können. Als Wahnsinn oder Unsinn ausgegrenzt, verfälscht und zum Schweigen gebracht, kurz gesagt vom herrschenden Machtdiskurs unterworfen, sollen sie mithilfe des Rückgriffs auf den historischen Zeitpunkt wieder von den Einschreibungen des Herrschaftsdiskurses befreit werden. Was Foucault später für unmöglich erklärte, wird nun anhand des Beispiels der verschiedenen Fassungen des „Eckenliedes“ aus der aventiurehaften Dietrichepik nachgewiesen, so dass der lebendige Widerstreit mehrerer Rationalitäten nachvollziehbar wird.